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Asbest

Asbest, der Wunderstoff aus den vergangenen Jahrzehnten ist durch seine krebserregenden Eigenschaften in Verruf geraten. Man hatte festgestellt, das Menschen die mit Asbest gearbeitet haben bzw. oft Kontakt hatten, häufig an Lungenkrebs starben. Die unvorstellbar kleinen Asbestfasern sind z.B. in der Lage in die Lungenzellen des menschlichen Körpers einzudringen und dort Mutationen der Zellen zu bewirken. Da eine Asbestose z.T. erst 20-30 Jahre später auftritt, war die Erkennung und Zuordnung schwierig.


Asbesthaltige Materialien (z.B. Eternitplatten (Wellasbestzementplatten), Nachtspeicheröfen, asbesthaltige Isolierungen) sind aus diesen Gründen nur mit Vorkenntnissen und unter Beachtung von hohen Sicherheitsauflagen zu bearbeiten und zu entsorgen. Im Normalfall gehen von eingebauten Materialien kaum Gefahren aus. Erst bei Bau-, Reparatur- und Wartungsarbeiten fallen die Fasern an. Deshalb besteht ein grundsätzliches Wiederverwendungsverbot von ausgebauten Bauteilen z.B. Eternitplatten aus Asbestzement.


Die Arbeit an asbesthaltigen Materialien sollte grundsätzlich nur einem Fachbetrieb überlassen werden.


Die asbesthaltigen Materialien müssen dann in staubdichten Spezialverpackungen, z.B. sogenannten "Big-Bags" oder in Folien eingepackt und staubdicht verklebt im Abfallwirtschaftszentrum Wiefels entsorgt werden. Dort werden sie in besonders gekennzeichneten Bereichen eingebaut, um auch eine spätere Freisetzung der gesundheitsschädigenden Asbestfasern zu vermeiden.


Um ein sicheres Abladen zu ermöglichen, muss die Anlieferung beim Deponiepersonal unter der Telefon-Nummer: 04461/9319-10 angemeldet werden.


Sofern beim Abfallerzeuger je Kalenderjahr insgesamt mehr als zwei Tonnen Asbestabfall anfällt, muss die Nachweisverordnung beachtet werden.

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