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Umweltfreundlich in der Schule

Ein umweltfreundlicher Schulranzen hilft, das Abfallaufkommen zu verringen, Rohstoffe zu schonen und Energie zu sparen. Nur: Was gehört in den Ranzen? Und was nicht? Zum Beispiel das Pausenbrot: Dass auswaschbare Brotdosen und wiederfüllbare Flaschen umweltfreundlicher (und langlebiger) sind als Alu-Folie, Tüten, Dosen oder Einwegflaschen - klar! Aber was sollte man bei Füllern, Wachsmalstiften oder Federmappen beachten?

Der richtige Schulranzen

Achten Sie beim Kauf auf

  • breite, leicht verstellbare Automatikgurte,
  • abgepolstertes Rückenteil,
  • gepolsterten Tragegriff,
  • wasserdichtes, strapazierfähiges Material,
  • pflegeleichte Qualität,
  • leichtes Gewicht.

Ebenfalls wichtig sind orangerote Warnfarben und rückstrahlende Materialien auf dem Schulranzen. Sie erhöhen die Verkehrssicherheit Ihres Kindes auf dem Schulweg.

Ranzen mit der Aufschrift DIN 58124 oder mit der GS-Plakette des TÜV garantieren diese Sicherheiten. Leider gibt es diese verkehrssicheren Ranzen noch nicht aus dem umweltfreundlichen und robusten Naturprodukt

Papier und Schreibgeräte

Papier: Hefte, Schreib- und Zeichenblöcke, Buch- und Heftumschläge, Schnellhefter oder Mappen sollten aus Recycling- oder Umweltschutzpapier hergestellt sein. Dadurch verringern sich die Umweltbelastungen und die Altpapierberge, das Abfallaufkommen wird vermindert. Bevorzugen Sie Produkte mit dem Umweltengel. Weißes Papier, hochfeines Papier, Glanzpapier, Schnellhefter und Umschläge aus Plastik gehören nicht in den Ranzen.

Schreibgeräte:

  • Ganz allgemein: Markenartikel schnitten bei Untersuchungen am besten ab, während Produkte aus Fernost zum Teil sehr hohe Schwermetallgehalte aufwiesen, die besonders Kindern gefährlich werden können.
  • Bleistifte, Buntstifte: Unlackierte Holzstifte und Bleistifte sind die umwelt- freundlichsten Schreibmittel! Lackierte Stifte und Billigwaren können Blei, Cadmium und Chrom in Minen und Lacken enthalten.
  • Füller: Sie sollten aus PVC-freiem Kunststoff sein und austauschbare Federn enthalten. Patronenfüller können später mit Konvertern ausgestattet werden, die direkt aus dem Tintenfass befüllt werden. Teure Einwegpatronen, die auf die Dauer viel Müll verursachen, sind dann überflüssig.
  • Kugelschreiber: Wenn überhaupt, mit auswechselbarer Mine und Gehäuse aus Holz. Sie enthalten giftige Lösemittel und verursachen vor allem als Einwegmaterial viel Abfall.
  • Faserschreiber, Filzstifte, Textmarker: wenn überhaupt, dann ohne Lösungsmittel, aber mit Farbstoffen auf Wasserbasis oder Lebensmittelfarbstoffen. Trockenmarker (Fluorliner) sind fluoreszierende Buntstifte und wesentlich billiger. Filzstifte und Textmarker enthalten oft gefährliche Lösungsmittel, Konservierungsstoffe, schwermetallhaltige Farbstoffe und haben PVC-haltige Hüllen. Importware ist besonders häufig zu beanstanden.
  • Wachsmalstifte: Bitte nur mit Papierumhüllung und Lebensmittelfarbstoffen. Vermeiden Sie Stifte mit Kunststoffummantelung.
  • Wasserfarbkästen: möglichst mit nachfüllbaren Ersatzfarbtöpfchen.

Zubehör

  • Federmappen: Etuis aus Leder oder ein Holzkästchen sind umweltfreundlicher als Plastikmäppchen. Diese sind meist aus Nylon oder PVC-haltigem Kunststoff. Sie belasten bei der Herstellung und Entsorgung die Umwelt. Dazu verschleißen sie schnell und sind oft mit unnötigen Dingen gefüllt.
  • Tintenkiller: Auf Tintenkiller sollte verzichtet werden. Sie enthalten schleimhautreizende Substanzen und verursachen vor allem als Einwegmaterial viel (Kunststoff-) Abfall. Besser: Wort oder Zahl sauber durchstreichen.
  • Radiergummi: Bitte aus Naturkautschuk, erkennbar an der beige-braunen Farbe. Radierer aus PVC-haltigem Kunststoff mit Weichmachern (glatte Oberfläche, verschiedene Formen) sollten nicht gekauft werden. Beim Verschlucken von PVC-Radierern kann es zu ernsthaften Gesundheitsschäden kommen.
  • Anspitzer und Lineal: Am besten aus unlackiertem Holz oder Metall, möglichst nicht aus Kunststoff.
  • Klebstoffe: Empfehlenswert sind lösemittelfreie Klebstoffe. Es gibt auch nachfüllbare Gummierungen und Leime. Lösungsmittelhaltige Kleber (Schnüffelgefahr!) können unter Umständen Allergien und Vergiftungen auslösen.
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